Kochen mit den Hugo's

Kochen in der Hugo-von-Trimberg-Schule - gemeinsam mit den Wilden Rosen vom Soroptimist Club Bamberg

Einmal in der Woche ein warmes Mittagessen – für 1 Euro. Dieses Projekt, das besonders Kinder aus sozial schwachen Familien unterstützen soll, drohte nach fünf Jahren zu kippen, weil die jährlichen Kosten von gut 5.000 Euro nicht mehr gesichert waren. Es fehlte an Geld, vor allem für Getränke und Fleisch – und die ehrenamtlichen Helfer sollten auch eine kleine Aufmerksamkeit bekommen. Unser Club war von diesem Projekt begeistert und hat kurzfristig 2.000 Euro dafür gespendet. Das Ritual des gemeinsamen Essens der Schüler sei gelebte Integration, so die Schulleitung, und gerade bei Kindern mit Migrationshintergrund habe dies einen positiven Effekt. Und damit wir sehen und erleben konnten, wo und wie unsere Spende verwendet wird, wurden wir von der Schulleitung zu einem gemeinsamen Kochen mit den Kindern eingeladen. Am 10. Juli dieses Jahr war es soweit! Die Kinder samt den ehrenamtlichen Helferinnen waren begeistert, dass fünf „neue“ Frauen heute beim Kochen mithelfen wollten

Auf dem Speiseplan standen: Rohkostspieße - Pizza - Quarkcreme mit Mangomus und Früchtetee. Alles wurde selbst zubereitet – auch der Pizzateig! Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, haben geschnippelt, geknetet und gerührt. Gemeinsam wurde eine große Tafel gestellt und mit viel Liebe der Tisch gedeckt. Und endlich war die Pizza fertig! Pizza mit Schinken und Pizza vegetarisch, damit die muslimischen Kinder auch am Mittagstisch teilnehmen können. Es hat allen – auch uns – wunderbar geschmeckt, und einige Kinder haben die Rezepte zum Nachkochen mit nachhause genommen. Und auch Abwaschen und Aufräumen gehörte zum Programm – wenn vielleicht nicht mit ganz so viel Begeisterung wie das Kochen. Aber zum Schluss waren alle vier Küchen wieder sauber und aufgeräumt. Den Kindern hat es Spaß gemacht – und uns sowieso!




Herzlicher Dank an die Projketleitung Frau Waldvogel, den ehrenamtlichen Helferinnen und an die Schulleitung!

Text: Christine Salzbrenner
Fotos: Margit Aumüller

 

 

Karla Schefter - Hilfe für die Menschen in Afghanistan

Karla Schefter, Leiterin des Chak-e-Wardak-Hospital Projects in Afghanistan

Initiiert vom Bamberger Soroptimist-Club „Wilde Rose“ fand am Sonntag, 22. April 2018 um 17:00 Uhr der Benefiz-Vortrag „Ich gebe die Menschen nicht auf“ mit Karla Schefter in der Alten Seilerei statt, musikalisch umrahmt von der Akkordeonistin Oksana Martyniuk.

Karla Schefter – Jahrgang 1942 und Trägerin mehrerer wichtiger Auszeichnungen für Ihre humanitäre Arbeit – berichtete vom Aufbau und ihrer mittlerweile fast 30 Jahre andauernden Tätigkeit als Projektleiterin des Chak-e-Wardak-Hospitals in Afghanistan, welches sich alleine durch Spenden finanziert. Das Hospital liegt etwa 75 km südwestlich von Kabul in der Provinz Wardak.

Die afghanische Bevölkerung auf dem Land lebt unter widrigsten und ärmlichsten Bedingungen - 16 von 100 Kindern sterben nach dem ersten Lebensjahr -, neben der stetigen Angst vor Anschlägen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Kaum eine Familie, die niemanden verloren hat. Die Menschen seien durch den langhaltenden Krieg psychisch schwer traumatisiert, so Karla Schefter im Interview mit der Moderatorin Marion Metzner aus dem Club, und es gäbe keine Therapie.

Moderatorin Marion Metzner (aus dem Club, links) im Gespräch mit Karla Schefter (rechts)

Ein Film, Dias und vor allem die bewegenden Schilderungen von Karla Schefter ließen erahnen, welche Entbehrungen und Gefahren sie selbst in ihrem Leben auf sich genommen hat und nimmt, angetrieben von dem Wunsch, das Hospital am Leben zu erhalten um fortwährend medizinische und humanitäre Hilfe zu leisten.
Aber auch, wie wichtig das Hospital für die Menschen der gesamten Region Wardak ist.

Hilfe nicht von oben einem bestehenden System überstülpen und es damit überfordern, sondern Veränderungen ganz behutsam von unten nach oben wachsen zu lassen, dies sei ihre Devise.

So leuchtete vor allem auch Hoffnung durch!
Bis zu 100.000 Patienten werden jährlich im Hospital medizinisch behandelt, davon 75% Frauen und Kinder. Die Behandlung ist für die Patienten kostenlos, angereiste Familienmitglieder müssen aber für ihre Verpflegung bei anfallenden Arbeiten mithelfen.

Ungeachtet aller Not wird zum Beispiel nicht auf Blumen verzichtet, so blühen Rosen und Cosmeen entlang des Hospitalgebäudes. Überhaupt haben Blumen für viele Afghanen eine besondere Bedeutung, so Karla Schefter weiter.
Ihre Kraft für ihre Arbeit schöpfe sie selbst aus Musik, aus der Kunst und aus der Natur.

Trotz gebrochenem Fußes und verletztem Knies hat Frau Schefter die Reise im Rollstuhl mit Unterstützung von Freunden nach Bamberg auf sich genommen. Erst vor wenigen Tagen ist sie von einem mehrwöchigen Afghanistanaufenthalt zurückgekehrt. Allerdings leitet sie momentan das Hospital überwiegend von Kabul aus. Die Sicherheitslage erlaubt ihr nur einen kurzen Aufenthalt in „ihrem“ Hospital, denn die Gefahr von Anschlägen ist für einen Europäer seit eineinhalb Jahren zu groß.

Bürgermeister Wolfgang Metzner (links) und alle Anwesenden waren sichtlich beeindruckt von Frau Schefters Lebenswerk.

An Spenden für das Hospital kamen an diesem Abend EUR 1.500 zusammen, welche der Club um die gleiche Summe auf EUR 3.000 aufrundete! Zudem wurde der Antrag des Clubs beim Soroptimist Hilfsfond e.V. positiv entschieden, so dass letztendlich EUR 4.500,-- an das Hospital überwiesen werden konnten.

Chak-e-Wardak Hospital Project
Committee for the Promotion of Medical and Huminatarian Aid to Afghansitan
www.chak-hospital.info

Buchveröffentlichungen von Karla Schefter:
Weil es um die Menschen geht. München: Ullstein Verlag, 2002
Ich gebe die Menschen nicht auf. Hamburg: Rowohlt Verlag, 2011
Frauen – Menschen. Lyrische Texte mit Fotos über afghanische Frauen von Karla Schefter. Dortmund: Ingrid Lessing Verlag, 2013

  Am Spendentisch: Elke Wunder, Sabine Stocklossa und Marina Scheinost aus dem Club (von links nach rechts)

Alle Fotos: Agnes Köhler

 

 

 

 

 

sagen Danke!

Der Soroptimist Club Bamberg-Wilde Rose spendete Hugos`Mittagstisch der Hugo-von-Trimberg-Mittelschule in Bamberg 2000 € unter dem Motto „Die richtige Ernährung ist die Grundlage der Gesundheit“.
Damit fördert der Club gesundes Essen und auch die Integration von deutschen Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund. Zusätzlich soll mit dieser Spende das Ritual, gemeinsam zu essen, gestärkt werden.

Im kleinen Kreis mit Schulleitung und Hugos' Frauen konnten sich die Soroptimist – Frauen von der Qualität des Mittagstisches überzeugen. Spaghetti Bolognese und ein vorzüglicher Nachtisch schmeckten allen Beteiligten sehr gut. Und… alles ohne Konservierungsstoffe!

Zum Schluss vereinbarten alle Beteiligten ein gemeinsames Kochen in der Trimbergschule. Die Soroptimistinnen, Hugos' Frauen und vor allem die Kinder freuen sich schon jetzt. Übrigens: Die beiden Schulleiter werden auch dabei sein!


Auch die Schulleitung bedankt sich für die großzügige Spende!
Von links nach rechts: Floriana Foti (SI Club Bamberg-Wilde Rose), stellvertretender Schulleiter Herr Schmidt, Projektleiterin Frau Waldvogel, die ehrenamtlichen Helferinnen, Schulleiter Herr Zeigler und Elisabeth Barth-Söder (SI-Club Bamberg-Wilde Rose). Im Vordergrund: Ein Teil der Kinder. :-)
Fotos: Margit Aumüller

 

 

 

 

Nadia Nashir berichtet in Bild und Ton aus Afghanistan


Anlässlich des Internationalen Frauentages lud der SI Club Würgau-Fränkische Schweiz, der SI Club Bamberg-Kunigunde und der SI Club Bamberg-Wilde Rose zu einem Vortrag mit Nadia Nashir, Journalistin und Mitbgründerin des Afghanischen Frauenvereins Osnabrück, am Donnerstag, 8. März 2018 um 19:00 Uhr in die Mediengruppe Oberfranken ein

Im Norden Afghanistans, in der Stadt Kundus geboren, erlebte Nadia Nashir eine unbeschwerte Kindheit und Jugend. das Land befand sich auf dem Weg in die Moderne.

Im Jahr 1973 kam es zu einem Putsch gegen den König Mohammed Daoud Kahn.
Ein Terror-Regime entstand.

Weihnachten 1979 marschieten deren Truppen ins Land ein. Seit dieser Zeit befindet sich das Land im Krieg.

Nadia Nashir war bis 2003 als Freie Journalistin tätig (WDR, NDR, dLR, SR, BR) und arbeitete als vereidigte Dolmetscherin und Übersetzerin (Farsi-Persisch).

Im Jahr 1992 war sie Mitbegründerini des Afghanischen Frauenvereins Osnabrück. Bis heute ist Nadia Nashir als Vorsitzende maßgeblich für die Geschicke dieser humanitären Hilfsorganisation verantwortlich.

-> Link: Internationaler Frauentag 08.03.2018 Bamberg

 

 

 

 

Soroptimist International Kunstpreis der Europäischen Metropolregion Nürnberg 2017

Die Preisträgerin des "Soroptimist International Deutschland Kunstpreis der Europäischen Metropolregion Nürnberg 2017" ist Kathrin Hausel! Die Künstlerin, welche 1979 in Fürth geboren wurde, beeindruckte die Jury mit ihrem Œuvre.

Initiiert wurde der Preis von neun SI-Clubs der Europäischen Metropolunion Nürnberg:
SI Amberg/Sulzbach, SI Bamberg Kuniunde, SI Bamberg Wilde Rose, SI Coburg, SI Erlangen, SI Forchheim Kaiserpfalz, SI Fürth, SI Nürnberg und SI Würgau Fränkische Schweiz.

Neun Künstlerinnen wurden von den Clubs nominiert: Erika Wakayama, Friedl Fischer, Monika Meinhart, Sigrun Wassermann, Ursula Kreutz, Claudia Wirth, Kathrin Hausel, Aja von Loeper und Ulla Reiter.

Seit 2015 wird der mit EUR 4.000,-- Kunstpreis vergeben und würdigt das Schaffen und Arbeiten bildender Künstlerinnen, die in der Metropolunion leben und arbeiten. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen.

Die Verleihung fand am 19. Oktober in der Kaiserpfalz in Forchheim statt.


Von links nach rechts: Elke Raschzok-Falk (SI Forchheim-Kaiserpfalz), die Preisträgerin Kathrin Hausel, Amely Deiss (Leiterin Kunstpalais Erlangen), Elisabeth Reichert (Vizepräsidentin Bezirk VII SI-Deutschland) und Susanne Heydenreich (Präsidnetin SI Forchheim-Kaiserpfalz)

 



Los caidos, 2016, Öl auf Leinwand, von Kathrin Hausel


-> Link Presseartikel InFranken Frauen fördern Kunst in der Metropolunion

-> Link Presseartikel InFranken Kathrin Hausel malt aktuelle Themen mit "unglaublicher Kraft"

 

 

 

 

Berufsinfobörse 2017 zum Internationalen Frauentag

 


Welchen beruflichen Weg möchte ich einschlagen?

 

Viele Stimmen für Frauen beim Berufsinformationstag an den Maria-Ward-Schulen Bamberg

„Wenn ich mal groß bin, dann werde ich, Ähhmmm, Köchin.“

Dieser Beruf war gerade nicht vertreten durch die anwesenden berufstätigen Frauen, die sich als weltweite Stimme für Frauen bezeichnen – Soroptimist International. Dafür etwa 20 andere, von A wie Architektin über M wie Modedesignerin bis hin zu Z wie Zahnärztin. Anlässlich des Internationalen Frauentags hatten sich die drei Bamberger soroptimistischen Clubs zusammengeschlossen, um diese Vielfalt bei dem jährlich stattfindenden Berufsinformationstag einer reinen Mädchenschule (Realschule- wie Gymnasialzweig) Maria Ward in Bamberg zu präsentieren. An diesem Vormittag am 10.03.2017 wurden zwei Workshop-Blöcke von etwa 200 Mädchen in Anspruch genommen.

„Man spricht ja vom Schlüssel zum Erfolg – das kann eine Idee sein, mit der plötzlich eine Tür aufgeschlossen wird. Und die guten Ideen, die ihr heute sammeln könnt, sollen an einen Schlüsselbund dran,“ so hieß es im Impuls-Vortrag vor Beginn der beiden Workshops – und die Schlüsselbunde mit dem bedruckten Motto „bewusst machen – bekennen – bewegen“ samt der SI-Website wurden bei den jeweiligen Gesprächen den Mädchen in die Hand gedrückt. „Wir Soroptimistinnen wollen Euch anfeuern: Lasst euch nicht aufhalten, nicht kleinmachen, steckt eure Grenzen immer weiter und vertraut eurem inneren Brennen für etwas. Jede einzelne von euch ist wichtig und wird gebraucht, um die Welt noch ein Stück besser zu machen!“

Außerdem wurde darauf hingewiesen, warum der Internationale Frauentag sowie soroptimistische Clubs wichtig sind: gemeinsam für Frauen vor Ort wie auch irgendwo auf der Welt einzustehen, ihnen dabei zu helfen, ihre Würde zu bewahren, und somit das Menschenrecht der Gleichberechtigung immer weiter zu verwirklichen, damit es nicht 170 Jahre dauern würde, bis Frauen und Männer gleich behandelt würden, wie es Die Zeit vom 26.10.2016 konstatiert hatte.

Die Mädchen gingen die Gesprächsmöglichkeit mit den gestandenen Repräsentantinnen vieler Berufe interessiert an und bedankten sich mit einer Flasche Maria Ward Wein. „Wir haben Samenkörner gelegt,“ bestätigte ein Club-Mitglied zufrieden und ein wenig außer Puste. Die beiden Schulleitungen samt den beiden koordinierenden Lehrern signalisierten ihren Wunsch auf Fortsetzung dieser fruchtbaren Zusammenarbeit.

Doris Ulich
SI Club Bamberg-Wilde Rose



Die neue Aula der Maria-Ward-Realschule und des Maria-Ward-Gymnasiums hat sich mit vielen Schülerinnen gefüllt


Schulleiterin des Maria-Ward-Gymnasiums Frau Ingrid Käfferlein und Schulleiterein der Maria-Ward- Realschule Frau Barbara Hauck bei der Begrüßung, darunter Andrea Stickler und Sebastian Deusel vom Organisationsteam der Schule


Und los geht's mit einem ImpulsVortrag von Doris Ulich (SI Club Bamberg-Wilde Rose)


Doris Ulich bei ihrem mitreißenden Impulsvortrag


Berufe-Workshop "Grafikerin" mit sichtlich begeisterten Teilnehmerinnen und Agnes Köhler (SI Club Bamberg-Wilde Rose)


Die Schulleiterin der Maria-Ward-Realschule Barbara Hauck (links) im Gespräch mit Doris Ulich (rechts) beim SI-Stand, dahinter Joelle Vormann-Pfeifer (Präsidentin SI Club Bamberg-Wilde Rose)


Der Info-Stand der drei Bamberger SI-Clubs Bamberg-Wilde Rose, Bamberg-Kunigunde und Würgau-Fränkische Schweiz als Treffpunkt für Schülerinnen und Club-Mitglieder


Gruppenfoto aller Beteiligten vor der neuen Aula der Maria-Ward-Realschule und des Maria-Ward-Gymnasiums

Herzlicher Dank an das Organisationsteam der Berufsinfobörse der Maria-Ward-Schulen: Andrea Stickler, Sebastian Deusel und Georg Zwack.

Fotos: Margit Aumüller



 


 

Soroptimist Club Bamberg-Wilde Rose unterstützt "Mode macht Mut" mit EUR 3.000,--



Von links nach rechts: Michael Thiem Geschäftsführer Laufer Mühle (Träger des Sozialprojekts Mode macht Mut), Joelle Vormann-Pfeifer Präsidentin SI-Club Bamberg-Wilde Rose, Sabine Stocklossa Pastpräsidentin SI-Club Bamberg-Wilde Rose, Katja Wöhler Schatzmeisterin SI-Club Bamberg-Wilde Rose, Ina Wunder Projektleiterin Mode macht Mut, Ehepaar Leisgang Schlüsselfeld

Anläßlich der Modenschau zum 5. Geburtstag von Mode macht Mut am Sonntag, 5. Juni im Foyer des ETA-Hoffmann-Theaters in Bamberg übergab der Soroptimist Club Bamberg-Wilde Rose Ina Wunder, Projektleiterin von Mode macht Mut, einen Scheck in Höhe von EUR 3.000,--. Mit dem Geld wurden Nähkurse für Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen finanziert.


Zum Ende der Modenschau zeigten sich alle Modelle noch einmal.

Die pfiffigen, von Frauen verschiedenster Nationalität und Alters bei Mode macht Mut entworfenen und genähten Kleidunggstücke, und die originelle, mitreißende und vor allem sehr professionelle Laufsteg-Präsentation quer durch das Foyer des ETA-Hoffmann-Theaters mit Modellen allen Alters lösten beim zahlreich erschienen Publikum Beifalls- und Begeisterungsstürme aus.

Fotos: Margit Aumüller

 

 

 

 

Berufstätige Frauen –
Wandel eines Rollenverständnisses?


SI Club Bamberg-Kunigunde, SI Club Würgau-Fränkische Schweiz und SI Club Bamberg-Wilde Rose laden zu einem Vortrag am Dienstag, 8. März 2016 um 18:15 Uhr in die Universität Bamberg ein

Anlässlich des Internationalen Frauentags haben die drei Bamberger SI Clubs – Bamberg-Kunigunde, Bamberg-Wilde Rose und Würgau-Fränkische Schweiz – einen Vortragsabend organisiert. Isabelle Thomas M.A. (Historikerin, Universität Bamberg) spricht am 8. März 2016 zum Thema "Berufstätige Frauen – Wandel eines Rollenverständnisses? Weibliche Erwerbstätigkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt seit dem 19. Jahrhundert".

Die Arbeit von Frauen war und ist – wie die von Männern – unabdingbar für eine funktionierende Gesellschaft. Die durch den Arbeitsmarkt bedingte Erwerbstätigkeit von Frauen kam allerdings erst mit der Industrialisierung auf. Zugleich entbrannte eine bis heute andauernde Debatte über die Frauenarbeit. So durften Ehemänner bis 1958 die Arbeitsverträge ihrer Frauen ohne deren Einverständnis kündigen und bis 1977 war es Ehefrauen nicht erlaubt, ohne die Einwilligung des Mannes überhaupt erwerbstätig zu sein.

Der Vortrag betrachtet die unterschiedlichen Facetten von Frauen und ihrer Arbeit in Deutschland: Neben gesellschaftlichen Gruppen (Bürgertum, Arbeiterschaft) und Wirtschaftsbereichen (Landwirtschaft, Handwerk, Industrie), müssen zudem familiale Bedingungen (ledig, verheiratet, verwitwet, Mutterschaft) differenziert betrachtet werden, um die Chancen erwerbstätiger Frauen aufzeigen zu können. Hierbei wird der durch Institutionen (Gesetze, Gewohnheitsrecht) determinierte mit dem auf dem Arbeitsmarkt verfügbare Handlungsspielraum im Zeitverlauf verglichen.

Im Anschluss an den Vortrag laden die Soroptimistinnen zu einem kleinen Empfang.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Kontakt: Diana Büttner, Präsidentin SI Club Bamberg-Kunigunde

Veranstaltungsort:
Universität Bamberg
An der Universität 2
Raum 01.33
(ehem. Jesuitenkolleg, Eingang gegenüber „Orlando“)

-> Flyer Internationaler Frauentag 08.03.2016 Bamberg

 

 

 

 

Soroptimist International Kunstpreis der Europäischen Metropolregion Nürnberg

Die Nürnbergerin Aldona Kut ist die erste Preisträgerin von "Soroptimist International Deutschland Kunstpreis der Europäischen Metropolregion Nürnberg". Sieben Künstlerinnen aus Franken waren für den mit 4000,-- Euro dotierten Preis nominiert. Initiiert wurde er von sieben Clbus der Metropolregion: Amberg-Sulzbach, Bamberg-Kundigunde, Bamberg-Wilde Rose, Erlangen, Forchheim-Kaiserpfalz, Nürnberg und Würgau-Fränkische Schweiz. Das Preisgeld finanzieren die Clubs. Der Kunstpreis wird künftig alle zwei Jahre ausgelobt.

Neben der Preisträgerin bewarben sich die Malerinnen Gabriele Günter (Bamberg, Lúcia de Figueiredo (Landkreis Bamberg), Anna Bittersohl (Erlangen), die Bildhauerin Ulla Reiter (Bamberg), die Keramikkünstlerin Sigrid Frey (Landkreis Forchheim) und die Glaskünstlerin Marian Mack (Amberg) um den Soroptimist InternationaI Kunstpreis. Alle Künstlerinnen sind akademisch ausgebildet und freischaffend tätig.

Die Jury sowie den Kunsthistorikerinnen Dr. Pia Dornacher (Lothar Fischer Museum Neumarkt), Martina Sutter-Kress aus Erlangen und die Kunsthistorikerin Dr. Barbara Kahle aus Bamberg entschied sich für die gebürtige Polin Aldona Kut, weil die 39jährige mit ihrem vielfältigen Schaffen überzeugt. Sie studierte in Krakau Modedesign, Malerei, Bildhauerei und Bühnenbild, in Nürnberg absolvierte sie 2008 ihren Master in Architektur. Seitdem ist Kut als freischaffende Künstlerin tätig. In ihrem Atelier "auf AEG" entstehen Gemälde, Zeichnungen, meterlange Faltobjekte sowie phantastievolle Kostüme. Ihr Schwerpunkt verschob sich in den vergangenen Jahren von Design in Richtung Objekt, Performance und Installation. Die Preisverleichung fand am 15. Oktober im DB-Museum statt.

von Elke Sommer

-> Link Presseartikel Marktspiegel



Aldona Kut mit Tänzerinnnen nach der Performance


Soroptimist-Kunstpreis, von links: Elisabeth Henniger-Ouhib (Bamberg), Dr. Ursula Hahn (Erlangen), Dr. Martina Scheinost (Bamberg), Elke Sommer (Forchheim-Kaiserpfalz) Aldona Roza Kut, Edith Viezens-Kleinert (dahinter), Jutta Knöchel (Nürnberg), Monika Bouhon (Nürnberg), Michelle Antonioli (Bamberg, Gabriele Ullmann (verdeckt - Bamberg), Dr. Andrea Kleindienst (Amberg), Elke Raschzok-Falk (Forchheim-Kaiserpfalz)

 

 




"Ist Altersarmut weiblich?"
Herzliche Einladung zu öffentlichen Fachvorträgen am Internationalen Frauentag


„Ist Altersarmut weiblich?“ Zu diesem Thema laden die drei Soroptimistischen Clubs Würgau-Fränkische Schweiz, Bamberg Kunigunde und Bamberg Wilde Rose zu drei öffentlichen Fachvorträgen anlässlich des Internationalen Frauentags am Sonntag, 8.03.2015 um 16:00 Uhr in der St.-Johannis Kaplle am Oberen Stephansberg 7a in Bamberg herzlich ein.

Rednerinnen:

Prof. Dr. Tanja Mühling (Sozialwissenschaftlerin)

Sabine König (Leiterin der Visit-Gruppe)

Corinna Hofmann (Rechtsanwältin)

Führen die typischen Biographien von Frauen zwingend in die Altersarmut? Ist die häufige Kombination aus Familie, prekären Beschäftigungsverhältnissen und der Pflege von Angehörigen ein Risiko für einen Lebensabend am Rande des Existenzminimums? - Drei Fachfrauen gehen in jeweils 20minütigen Vorträgen diesen Fragen nach.
Die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Tanja Mühling spricht über die Entwicklung der Lebensverhältnisse von Frauen und die sozialen Rahmenbedingungen.
Sabine König, Leiterin der Visit-Gruppe, berichtet über die Familie als "größten Pflegedienst der Nation" und die Alternativen.
Abschließend informiert die Rechtsanwältin Corinna Hofmann über verschiedene Unterhaltsfragen innerhalb der Familie.

Im Anschluss an die Vorträge ist Raum für Diskussionen!

Der Eintritt ist frei – Spenden zugunsten der Sprachförderung für Asylbewerberkinder an der Grundschule Scheßlitz willkommen!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!




 


Sprachunterricht für Asylbewerber

Wir unterstützten den Sprachunterricht für die Asylbewerber in Rossdach. Die Initiative Freund statt Fremd koordiniert alle Aktionen, welche die Situation der Asylbewerber in Rossdach verbessern. So hat sie auch die Koordination für das Angebot eines Sprachkurses übernommen, der von einer Honorarkraft gehalten wurde, zu deren Bezahlung wir einen Beitrag geleistet haben. Wir unterstützen dieses Projekt, weil Sprachkenntnis die Grundlage jeglicher Kommunikation ist und nicht nur auf sprachlicher Ebene zum gegenseitigen Verstehen beiträgt.

Der Erlös, den wir mit dem Verkauf der Künstlerpostkarten, die von Egon Ochner geschaffen wurden, erwirtschafteten, floß komplett in die Bezahlung der Honorarkraft.

Mit dem Kauf unserer humorvollen Weihnachtskarten sorgten Sie nicht nur für materielle Unterstützung. Sie trugen auch dazu bei, dass die Asylbewerber in Rossdach Ihre Zeit mit Sinn erfüllen konnten und nicht untätig auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten mußten, weil sie keine Arbeit annehmen dürfen. Unserer Ansicht nach ist dieser Aspekt für diese aus ihrem beruflichen und sozialen Umfeld gerissenen Menschen genauso wichtig, wie der Erwerb der Sprachkenntnisse. Ihre Unterstützung wirkte also in mehrfacher Hinsicht!

Unsere Entscheidung, dieses Projekt zu unterstützen, lag in den Zielen von Soroptimist International begründet, zu denen die Wahrung der Menschenrechte für alle genauso gehört, wie die internationale Verständigung. Der aktuelle weltweit ausgerufene Schwerpunkt von Soroptimist International, dem wir uns mit diesem Projekt besonders verpflichtet fühlen, ist "education and leadership", also Bildung und Führung.

 

 

 


Zauberhaftes Sommerfest in den Innenhöfen von Schloss Geyerswörth in Bamberg

Die Bamberger Serviceclubs organisieren seit 2006 im Rahmen von "Bamberg Zaubert" gemeinsam das "Zauberhafte Sommerfest". 18 Clubs aus Bamberg und aus der Region beteiligen sich. Der Erlös fliest jeweils verschiedenen gemeinnützigen Zwecken zu. In den vergangenen 9 Jahren konnten über 77.000 Euro ausgeschüttet werden.

-> Link mit Bildern zum 3. Zauberhaftes Sommerfest

 

 

 


KuK - Kunst unterstützt Kinder

Der Soroptimist Club Bamberg-Wilde Rose unterstützte das Jugendprojekt "Jugendraum Rosmarinweg" in Bamberg durch den Verkauf von Bildern von Egon Ochner - genannt GON. Hierfür wurden die Bilder in den Schaufenstern vieler Geschäfte der Bamberger Innenstadt und auch in dem Café "Kunstpause" präsentiert. Das Jugendprojekt führte Kinder und Jugendliche von 7 bis 14 Jahren mit verschiedensten Aktionen an eine sinnvolle Freitzeitbeschäftigung heran und stärkte gleichzeitig ihre sozialen Kompetenzen.

Der Künstler Egon Ochner GON lebt und arbeitet seit 60 Jahren in Bamberg. Sein Werk wurde vielfach ausgestellt. Auch heute noch mit 90 Jahren sitzt er mit Leidenschaft am Zeichentisch.

Die Vernissage fand am 20. Mai 2010 um 18 Uhr in dem Café "Kunstpause" in der Hauptwachstraße 10 in Bamberg ein. Die musikalische Umrahmung war von Max Kienastl.

 




Unterstützung des Migrationsdienst der Arbeiterwohlfahrt (AWO)

Bitte klicken Sie hier, um sich über unsere Aktion zur Unterstützung der Arbeiterwohlfahrt zu informieren.

 

 




Integrations- und Tagesstätte "Löwenzahn"

Der Club "Wilde Rose Bamberg" unterstützte seit seiner Charter das Projekt Löwenzahn, eine Kindertagesstätte, die Aussiedlerkinder mit Sprach- und Integrationsproblemen fördern will.
Seit der Schließung der Jakobs-Schule im Juli 2002 in Bamberg fehlte eine Förderstelle für Aussiedlerkinder. Die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren werden in der Integrationsstätte Löwenzahn von zwei ausgebildeten Lehrerinnen betreut, welche wie die Kinder und deren Eltern ebenfalls aus Rußland nach Deutschland kamen. Sowohl aufgrund ihrer Ausbildung als Grundschullehrerinnen und ihrer Sprachkenntnisse als auch wegen ihrer Erfahrungen als Aussiedler in Deutschland, die sie mit vielen Familien teilen, sind sie hervorragend für diese Arbeit geeignet. Ohne den zusätzlichen Sprachunterricht hätten die Kinder in der Schule große Verständnisprobleme, da ihre Eltern in der Regel nur russisch sprechen. Die Sprachschwierigkeiten blieben dabei nicht auf den Unterricht allein beschränkt, sondern führten automatisch zu Integrationsproblemen. Um solche Probleme von vornherein möglichst erst gar nicht entstehen zu lassen, versuchten die evangelischen Gemeinden im Dekanat Bamberg zusammen mit dem Diakonischen Werk, im Jahr 2003 ein Projekt ins Leben zu rufen, das die Probleme neu zugezogener russischsprachiger Gemeindemitglieder aus der ehemaligen Sowjetunion aufgriff. Im Mai 2003 wurde im Anwesen Obere Königstraße 50 die Kindertagesstätte Löwenzahn eröffnet. Den Namen "Löwenzahn" wählten die Kinder zusammen mit ihren Betreuerinnen selbst aus. Die ehemaligen Räume des Kinderschutzbundes wurden mit Tischen und Stühlen aus der Erlöserkirche ausgestattet. Als Unterrichtsmittel dienen Schultafeln und zwei Computer in den kostenfrei von der Gesamtkirchengemeinde zur Verfügung gestellten Räumen. Die beiden Lehrerinnen betreuen ca. 20 Kinder. Sie fördern die Sprachfähigkeit, betreuen die Kinder bei der Erledigung der Hausaufgaben und bieten zusätzlich unterschiedliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Im Mittelpunkt steht dabei auch der Erwerb soziokultureller Kompetenzen, welche Nelly Sterzer und Valentina Huber den Kindern vermitteln wollen. Außerdem versuchen sie, ihnen landeskundliche Informationen, aber auch praktische Dinge des Alltags wie z.B. den Ablauf eines Arztbesuches oder die Benutzung der Stadtbibliothek näher zu bringen. Durch eine zur Verfügung stehende Küche und Brot- und Gebäckspenden ist täglich für ein kleines Mittagessen gesorgt, da die Sechs- bis Zehnjährigen meist direkt nach der Schule in die Tagesstätte kommen. Wenn es die finanzielle Lage erlaubt, wird auch Obst eingekauft. Die Kinder zahlen einen "symbolischen Euro" pro Nachmittag, mit dem die Kosten natürlich längst nicht abgedeckt sind. Zwei Euro wären für die meisten Familien jedoch bereits nicht mehr zu leisten. Im Januar und Februar 2004 gründete sich ein Elternbeirat und schon einige Zeit später fanden an einem Freitag Nachmittag im Monat begleitende Veranstaltungen statt, an denen auch die Eltern beteiligt sind. Dieses Angebot fördert nicht nur die Integration der Kinder, sondern auch die ihrer Eltern, die durch Elternabende in das Projekt mit eingebunden werden, die aber auch bei Gemeindefesten, Faschings-, Nikolaus- und Muttertagsfeiern oder Puppentheateraufführungen Kontakte knüpfen und sehen können, womit sich ihre Kinder in der Integrationsstätte Löwenzahn beschäftigen.
Das Projekt ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt und sollte infolgedessen frühestens am 30. April 2005 enden. Seit dem 1. April 2004 fördert das Arbeitsamt die beiden Stellen in erheblich geringerem Ausmaß als bisher. Dies verursacht einen Fehlbetrag von 19.000 Euro, der nun aufgebracht werden muß, um die Personalkosten abzudecken, wenn das Projekt nicht an finanziellen Problemen scheitern soll. Durch verschiedene Zeitungsberichte wurden Versuche gestartet, die Öffentlichkeit auf das Projekt und seine Schwierigkeiten aufmerksam zu machen. Inzwischen hat sich ein Unterstützerkreis von 26 Personen gegründet, der das Projekt durch Spenden monatlich mit 485 Euro unterstützt. Einige Firmen setzen sich mit Sachspenden ein. Doch die gespendeten Mittel reichen bisher nicht aus, um das Projekt weiterlaufen zu lassen.
Nach den soroptimistischen Leitlinien "Bewußtmachen" (Awareness), "Bekennen" (Advocacy), "Bewegen" (Action) möchte der Club "Wilde Rose Bamberg" seine ersten offiziellen Aktivitäten hier einem örtlichen Projekt widmen, das sich um Bildung, Chancengleichheit und Integration von Kindern bemüht, die Teil unserer Zukunft sind. Der Club "Wilde Rose Bamberg" hofft, die Öffentlichkeit für die Probleme der Integrationsstätte Löwenzahn sensibilisieren zu können, um anschließend möglichst viele Menschen zur Unterstützung dieses Projektes zu bewegen und so zumindest dessen nahe Zukunft bis April 2005 zu sichern. Aus dem Grund übergaben wir auch
3.000 Euro, die wir durch unsere Charterfeier am 12. Juni 2004 eingenommen hatten. Durch die Spurensuche am 5. Juni 2005 erzielten wir einen Reinerlös von 2.000 Euro, den wir dem Projekt "Löwenzahn" weiterhin zur Verfügung stellen konnten.
Bei der Spurensuche am 24. September 2006 wurden ebenfalls 2.000 Euro erlöst, die wiederum "Löwenzahn" zu Gute kamen.


Teilnehmerin der Spurensuche 2006

-> Link zu unserer Spurensuche in Franken

 

 







Mut - Mädchen und Technik
Ein Projekt der Universität Bamberg

Das Projekt »MUT - Mädchen und Technik« geht auf eine Initiative der Fachhochschule Coburg zurück. Die Initiative hat das Ziel, Mädchen und junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Das Projekt weitet sich nun schrittweise auf viele Standorte in Oberfranken aus.
In den Herbstferien 2005 fand die Aktion »Auf die Plätze - Technik - Los!« erstmalig an der Universität Bamberg, genauer der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) statt.
Obwohl die Fähigkeiten von Jungen und Mädchen in naturwissenschaftlichen Schulfächern etwa gleich ausgeprägt sind, wählen Mädchen für ihre Ausbildung aus nur zehn bis zwölf Berufsfeldern aus - oft sind dies schlecht bezahlte Berufe mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten.
Vor allem in technischen und techniknahen Branchen wird jedoch trotz hoher Arbeitslosigkeit qualifizierter Nachwuchs gesucht. Hier liegt für Mädchen und junge Frauen ein breites Potenzial, das bisher ungenutzt bleibt.
Die Allgegenwärtigkeit von Technik in unserem Alltag ist ein weiterer Grund für Mädchen und junge Frauen, sich stärker in technischen Berufen zu engagieren. Frauen nutzen Technik ebenso wie Männer, wirken an ihrer Gestaltung aber immer noch zu wenig mit.

-> Link zu Weltkulturerbelauf und MUT - Muffins

 

 




 

 

Orgel- und Orgelprospekt von St. Stephan

Anläßlich unserer Charterfeier haben wir neben unserem sozialen Projekt "Löwenzahn" noch ein weiteres Projekt verfolgt. Die Orgel und der historische Orgelprospekt der Staphanskirche, Bamberg muss dringend erneuert  bzw. restauriert werden.
Am Sonntag unseres Charterwochenendes (13.06.2004) haben wir zunächst im historischen Kapitelsaal über die Orgel und ihren Prospekt über die Geschichte, Bedeutung und über den Zustand einen Vortrag gehört und dann in der evangelischen Kirche St. Stephan einen ökumenischen - musikalischen Gottesdienst veranstaltet. 
Der Erlös dieses Gottesdienstes und ein Anteil des Chartererlöses waren für die Orgel und den historischen Orgelprospekt bestimmt. So konnten wir der Kantorin dieser Gemeinde, Ingrid Kasper, 800 Euro überreichen.


Die Orgel in St. Stephan

 


 






Patenschaft für das
Wellcome-Projekt

Der Soroptimist International Club Bamberg Wilde Rose bedankt sich für die Anfrage, die Patenschaft für das Wellcome-Projekt in Bamberg zu übernehmen. Wir übernahmen diese Patenschaft sehr gerne, denn Familien zu unterstützen, ihren Alltag nach der Geburt eines Kindes von neuen ungewohnten Ausnahmezustand zu einem von Routine geprägten Alltag zu verhelfen, ist gut mit den Zielen der Organisation, die wir vertreten, zu vereinbaren. Wo auch immer Soroptimistinnen wirken, fühlen si sich einer Welt verpflichtet, in der Frauen und Mädchen ihr individuelles Potential ausschöpfen könne und in der sie eine gleichberechtigte Stimme haben. Allein in Deutschland gibt es inzwischen 200 Clubs, die sich abgeleitet vom Lateinischen sorores optimae - als beste Schwestern - engagieren und das auch als Anspruch an das eigene Verhalten in Leben und Beruf und als Verpflichtung gegenüber den Mitmenschen verstehen.

Die Verbesserung der Stellung von Frauen und Mädchen ist bis heute weltweit in keinem Kulturkreis eine überflüssig gewordene Aufgabe. Auch bei uns gibt es genug zu tun. Gerade als Club berufstätiger Frauen, begrüßen wir das Wellcome-Projekt, das Entlastung für Frauen in besonders turbulenten Zeiten bietet. Denn auch unter uns gibt es viele Mütter, die aus eigener Erfahrung sehr genau wissen, welche Anstrengung es nach wie vor, vor allem die Frauen kostet, den Alltag einer Familie zu koordinieren. Unsere Gesellschaftstrukturen fordern heute größtmögliche Flexibilität und Mobilität, so daß Hilfe aus dem engeren Familienkreis oder aus dem Freundeskreis z. B. wegen häufiger Ortswechsel nicht mehr ohne weiteres möglich ist. Umso wichtiger sind Projekte wie dieses. Vom Wellcome-Projekt profitieren die ganze Familie und wir hoffen vor allem die Mütter, die ihren Tagesablauf in der Regel mehr umstellen müssen als der Mann in der Familie, egal ob sie berufstätig sind und das auch nach der Geburt des Kindes bleiben möchten, oder sich dazu entschieden haben, ihr Leben völlig der Familie und dem Neugeborenen zu widmen.

Wir werden gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten auf das Projekt aufmerksam machen und bei unseren Aktivitäten in der Öffentlichkeit, z. B. an unserem Stand vor dem Gefängnis beim Flohmarkt in der Sandstraße am 12. Mai, Flyer auslegen und als Mediatorinnen wirken.

Wir wünschen dem Wellcome-Projekt großen Erfolg für die Zukunft und immer genug Geld in der Kasse, damit es umgesetzt werden kann, so lange Bedarf besteht.